In diesem Lexikon haben wir momentan 173 wichtige und für einen Neueinsteiger oft verwirrende Begriffe der Computerwelt aufgelistet und erklärt. Dabei sind sowohl Begriffe enthalten, die Internet, Grafik und Webentwicklung, als auch E-Business, E-Commerce und Programmierung umfassen.
E-Business bildet den Oberbegriff der geschäftlichen Tätigkeit eines Unternehmens im Internet. Er beinhaltet sowohl den elektronischen Handel (E-Commerce), wie auch die gesamte Ausrichtung des Unternehmens auf die Realisierung von Dienstleistungen über digitale Medien.
Der Begriff des E-Commerce steht sinnbildlich für den elektronischen Handel über das Internet bzw. über mobile Endgeräte (dann wird von M-Commerce ["Mobile Commerce"]) gesprochen. Neben dem Handel über Online-Shops beinhaltet der E-Commerce auch alle Transaktionen und Zahlungsprozesse.
E-Government konnte sich bislang noch nicht weitläufig durchsetzen, wird aber zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gemeint ist die digitale Durchführung von Verwaltungsdienstleistungen über das Internet. Der Bürger kann ohne Wartezeiten Ummeldungen vornehmen, Formulare herunterladen oder seine Steuererklärung einreichen. E-Goverment wird oftmals in Zusammenhang mit der digitialen Signatur genannt.
Programme wie Photoshop oder auch PSP unterstützen sogenannte Layer, das sind Ebenen, welche die verschiedenen Bestandteile eines Bildes beinhalten können. So kann in einem Photo einer Landschaft z.B. ein Layer für den Hintergrund und ein Layer für alle Objekte im Vordergrund existieren, wobei die Layer miteinander interagieren können. D.h., dass Überblend- oder auch Warping-Effekte möglich sind. Die Layer können getrennt voneinander bearbeitet werden.
Sogenannte EPS-Files oder "Encapsulated PostScript"-Files werden vorwiegend von professionellen Grafikern eingesetzt. Die Bilddaten werden nicht komprimiert. EPS-Dateien enthalten zwei Bereiche, in denen die Bilddaten beschrieben werden. Zum einen den Trailer, welcher alle Bilddaten in einem Grafikformat (z.B. als TIF-File) enthält und zum anderen einen Abschnitt in dem die Bilddaten als PostScript-File beschrieben werden. Das EPS-Format kann u.a. von Corel-Anwendungen gelesen werden.
Die "Electronic Software Distribution" ist oftmals an Shop- oder CRM-Systeme gebunden und stellt eine Möglichkeit dar, Software, Treiber, Patches und sonstige Dateien gezielt an die gewünschte Zielgruppe zu addressieren. Für den Anbieter dieser Dateien fallen durch diesen Vertriebsweg wesentlich geringere Kosten an. In Online-Shop-Systemen tritt die "Electronic Software Distribution" auch in Form des "Instant Downloads" auf.
Extranets stellen eine Erweiterung der Intranets dar. Diese Firmennetze werden für einzelne Geschäftspartner geöffnet und können u.a. untereinander Informationen über das gemeinsame Netz austauschen.
Das Ezine stellt als "electronic magazine" das Gegenstück zu den klassischen Zeitschriften im Internet dar. Neben der Gestaltung orientieren sich auch Sprache und Inhalten stark an den Interessen der Internetnutzer.