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Webseiten-Optimierung mit/für Google: Ladezeiten und Sichtbarkeit verbessern (So, 17.01.2010)

Der Suchmaschinenbetreiber Google stellt für Webseiten-/Shop-Betreiber einige Tools zur Verfügung, um die Qualität der Seiten und v.a. die Ladezeiten zu verbessern. Schließlich bedeuten kürzere Ladezeiten, dass sich Besucher schneller auf und zwischen den Webseiten bewegen können, somit event. auch mehr Suchen durchführen und neuen Umsatz generieren. Suchmaschinenrobots hingegen können (auch wenn eingebundene Ressourcen wie Javascript-Dateien, Bilder, CSS usw. meist ignoriert werden) optimierte Seiten ebenfalls schneller verarbeiten und den Suchenden frischere Suchergebnisse präsentieren. Contentpapst und CP::Shop sind bereits standardmäßig auf eine optimale Suchmaschinenfreundlichkeit vorbereitet (+ speziell für den CP::Shop). Dennoch schreitet die Entwicklung immer weiter voran und mit den hier vorgestellten Tools können Sie Ihre Webseite weiter verbessern.

Optimierungspotenzial mit "Page Speed" für Firefox ermitteln

Page Speed ist eine kostenlose Erweiterung für den Browser Firefox, die zusätzlich zur bekannten Erweiterung Firebug installiert wird. Page Speed kann innerhalb von Firebug ausgeführt werden, sobald eine Webseite in Firefox geladen wurde. Diese Erweiterung führt den Ladeprozess dann erneut durch und wertet dabei aus, welche Elemente der Webseite wie lange benötigen, um vollständig geladen und ausgeführt zu werden. U.a. wird überprüft, ob Bilder mit geringer Komprimierung eingebunden sind und wenn ja, wie stark die Dateigrößen ohne einen sichtbaren Qualitätsunterschied verringert werden können. Doch Page Speed analysiert nicht nur, sondern bietet die fertig angepassten Bilder direkt zum Download an. Somit können diese mit wenigen Handgriffen in der Webseite eingesetzt werden.

Webseiten-Optimierung mit/für Google: Page Speed-Erweiterung für Firefox Webseiten-Optimierung mit/für Google: Sichtbaren Bereich ermitteln

Ebenfalls analysiert Page Speed, ob unnötige (Javascript-/CSS-)Dateien eingebunden sind bzw. ob in diesen Dateien nicht genutzte Elemente vorhanden sind - Achtung: eventuell werden diese auf anderen Seiten benötigt! - sowie viele weitere Punkte, die zu kürzeren Ladezeiten führen können. Die Ergebnisse werden nach dem Optimierungspotenzial sortiert angezeigt und Page Speed bietet jeweils detaillierte Erläuterungen zu einem Optimierungsvorschlag an.

Der Einsatz von Google Page Speed, wie auch von Alternativen wie Yahoo! YSlow verlangt erweiterte Kenntnisse für die Entwicklung/Pflege von Webseiten, gerade wenn die ermittelten Probleme auf den von Page Speed und Co. vorgeschlagenen Wegen behoben werden sollen. Doch letztendlich kann eine optimierte Ladezeit gerade bei Online-Shops zu einer erhöhten Conversion Rate und damit zu neuen Umsätzen führen.

Alle Informationen zu Google Page Speed / Download der Erweiterung

Sichtbaren Bereich einer Webseite ermitteln mit Google Browser Size

Die Zeiten, in denen eine Webseite auf eine Bildschirmauflösung mit 800x600 Pixeln optimiert werden musste, sind endgültig vor. Heutzutage nutzt ein Großteil der Besucher einer Webseite eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024x768 Pixeln. Vorteilhaft, können so doch Webseiten eine Breite bis ca. 980 Pixeln aufweisen. Gerade in Online-Shops lassen sich dadurch mehr Inhalte unterbringen, ohne dass die Seite zu überladen wirkt.

Doch nicht jeder Besucher nutzt die gleiche Bildschirmauflösung oder nutzt den Browser seiner Wahl zwingend im Vollbild. Der Trend geht zwar weiterhin zu größeren Monitoren und somit zu weiter steigenden Bildschirmgrößen. Dennoch sollte man bei der Gestaltung des Layouts der Webseite die Masse der Besucher nicht aus dem Blick verlieren. Es muss stets sichergestellt sein, dass die wichtigsten Elemente der Webseite (z.B. Suchfelder, Warenkorb, Kopfbereich, "Call to action"-Buttons für Kontaktaufnahme, Anmeldung, Spenden etc.) bei jeder üblichen Auflösung sichtbar sind. Wenn Besucher zwingend scrollen müssen, um wichtige Elemente zu Gesicht zu bekommen, dann besteht die Gefahr, dass diese die Webseite schnell wieder verlassen.

Google bietet für dieses Problem in den Google Labs das kleine Tool "Browser Size" an. Dieses ermöglicht die Eingabe einer URL und zeigt dann die gewünschte Webseite an. Darüber gelegt wird allerdings eine vielfarbige Grafik, die eine Aussage darüber liefert, welcher prozentuale Anteil der Besucher welchen Teil der Webseite bei einer bestimmten Fenstergröße des Browser sehen kann (Elemente des Browsers wie Statusleiste, Menü o.ä. nicht mitgerechnet). Die Transparenz der Grafik kann angepasst werden, um die darunterliegende Webseite deutlicher zu sehen. Diese Erkenntnisse wurden von Google auf den eigenen Seiten gewonnen und sind aufgrund der Masse der Besucher quasi repräsentativ.

Google Browser Size testen
Weitere Tipps&Tricks im Rahmen der Kampagne "Let“s make the web faster"

Welche Kriterien beachtet Google beim Ranking von Webseiten?

Da Google und andere Suchmaschinen aus verständlichen Gründen ihre Algorithmen zum Ranking der Suchergebnisse geheimhalten, gibt es unter Suchmaschinenoptimierern seit Jahren lebhafte Diskussionen, welche Kriterien beim Ranking eine Rolle spielen und wie man somit die Wichtigkeit der eigenen Webseite erhöhen kann. Es wird allgemein vermutet, dass es ca. 200 Kriterien gibt. Dazu zählen u.a. das Alter der genutzten Domain und deren Historie, der geografische Standort des Servers, die URL-Struktur, der Inhalt der Webseite, valider XHTML-Code, Links intern und von extern, die genutzten Schlüsselwörter (Keywords) und viele mehr.

Im anerkannten Search Engine Journal hat sich kürzlich die Autorin Ann Smarty die Aufgabe gestellt, möglichst viele dieser Kriterien zu ermitteln. Derzeit wurden bereits etwa 130 Punkte in die Liste aufgenommen, darunter z.B. auch Negative-Flags für Webseiten, wenn Links auf externen Webseiten eingekauft wurden oder wenn durch Hacker-Angriffe in der Vergangenheit schädliche Inhalte über eine Webseite verbreitet wurden. Viele der dort genannten Kriterien sind plausibel, wenn auch noch nicht alle dieser Punkte durch Tests eindeutig belegt wurden. Dennoch ist jedem Webseiten-Betreiber eine Lektüre dieser Liste zu empfehlen, wenn dieser das Ranking der eigenen Webseite bei Google und Co. verbessern möchte.

Artikel "Let“s Try to Find All 200 Parameters in Google Algorithm" lesen


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